Nothing Close Enough

Nothing Close Enough. Alyce Ford, Rebecca Grundmann, Matthias Hoch, Tobias Hohn & Stanton Taylor, Moritz Krauth, Florence Lam & Tim Löhde, Lukas Langguth, Arisa Purkpong, Damian Rosellen, Josephine Scheuer, Kerry Downey & Joanna Seitz, Christoph Wiedemann. Curated by Sophie Isabel Urban & Simon Wienk-Borgert. 13.-18.3.2020, Am Ende des Tages, as part of the festival düsseldorf photo +

Nothing Close Enough maps out a poly-sensory environment in a reciprocal exchange with the photographic image. The exhibition pursues the dialogue between the pictorial (de-)construction of identities, their social spaces and the time-based exploration of these frameworks. Photography will be complemented by site-specific interventions, the visitor is integrated as a part of the evolving image.

Am Ende des Tages is an artist-run exhibition project in a former fruit and vegetable store in Düsseldorf-Oberbilk. Photos: studio-wbu


Resonance - Artists on Niemeyer

Resonance. Artists on Niemeyer
René Burri, Philip-Lorca diCorcia, Andreas Gursky, Matthias Hoch, Margret Hoppe, Philipp Lachenmann, Oscar Niemeyer, Wolfgang Tillmans
28 February - 25 May 2020, TechneSphere Leipzig, Halle 9

Internationale Fotografen sehen Niemeyer. Ausstellungsbesprechung von Ulrike Thielmann, MDR Kultur Radio, 12.3.2020, 4:45min  → hören  © MDR


Das Jahr 1990 freilegen

Das Jahr 1990 freilegen. S. 357-367: Matthias Hoch, aus der Serie Neue Heimat. Düsseldorf II & I, Essen I, Frankfurt/M. II, Köln II, Bochum I, 1990. © VG Bildkunst Bonn. Spector Books, Leipzig 2019, www.spectorbooks.com

„Auf fast 600 großformatigen Seiten, von denen keine der anderen gleicht, saugt uns diese suggestive Text-Bild-Montage förmlich mit Haut und Haaren in die Vergangenheit – und ist doch hoch aktuell.” (Nils Kahlefendt, MDR Kultur) 

„Im Leipziger Verlag Spector Books erscheint jetzt ein Buch, für dessen fast 600 Seiten man sich viel Zeit nehmen sollte, am besten wohl ein ganzes Jahr.“ (Steffen Siegel, taz)

„Eine zeithistorische Publikation mit vergleichbarer Stimmenvielfalt dürfte schwer zu finden sein.“ (Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung)

„Demonstrationen und Enttarnungen, Hoffnungen und Frust, wuchtige Mobiltelefone und ein neuer Herrenduft: Jan Wenzel montiert Texte, Fotos, Artikel und Anzeigen zu einem Panorama des Jahres 1990 und legt auf kluge, nicht belehrende Weise jüngste Erfahrungen frei.“ (Statement der Jury. Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2020 in der Kategorie Sachbuch)


Moderne. Ikonografie. Fotografie.

Moderne. Ikonografie. Fotografie. Das Bauhaus und die Folgen 1919 - 2019
21. September 2019 - 9. Februar 2020, Kunstmuseum Magdeburg 

The exhibition shows the spotlight-like effects of one hundred years of Bauhaus on photography. How do influences, references, interpretations in the photographic visual language and comparisons over the decades up to the present day of photography look like? Part of the exhibition are four recent photographs by Matthias Hoch, taken in Oscar Niemeyer’s French Communist Party Headquarters in Paris.



Stillgestelle Zeit

»…dass sich die Dinge zum Besseren wenden, war im Prinzip unvorstellbar. Die besten Fotografien fangen die stillgestellte Zeit ein. Dieses Leben im Vorhof der Zukunft. In der Langeweile, in der Unaufgeregtheit des Anfangs vom Ende, wenn man sich nichts mehr vornimmt.« 
Christoph Tannert, Fotografie in stillgestellter Zeit, in: Kunstforum International, Band 263, Rebellion und Anpassung, S. 108-119, Köln 2019. www.kunstforum.de

Abbildung: Matthias Hoch, Leipzig Hbf I, 1988, c-print, 50x60 cm.


Silver Tower at Kunsthalle G2

Parallel to the special exhibition »Double Feature - Jochen Plogsties/ Claudia Wieser«, selected artworks by the following artists from the Hildebrand Collection are currently on view: Hans Aichinger, Benjamin Bergmann, Marcel Dzama, Henriette Grahnert, Paule Hammer, Katrin Heichel, Matthias Hoch, Julius Hofmann, Franziska Holstein, Uwe Kowski, Alicja Kwade, Tal R, Neo Rauch, Daniel Richter, Christoph Ruck-häberle, Tomás Saraceno, Andreas Schmitten, David Schnell, Kristina Schuldt and Matthias Weischer.

11 October 2019 - 12 January 2020, Kunsthalle G2 Leipzig, www.g2-leipzig.de


BER

Freddy Langer, BER, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27. 12. 2018, S. R6 → pdf


Weltreise. Travelling the World.

Weltreise: Kunst aus Deutschland unterwegs. Travelling the World: Art from Germany. Drawing on the impressive collection of contemporary art from the Institut für Auslandsbeziehungen (ifa), curators Matthias Flügge and Matthias Winzen have compiled an overview that traces artistic key developments in Germany since 1949, and present 400 works by over 100 artists. www.ifa.de

Art Palace, Minsk, Belarus
11 March - 12 April, 2020
New Exhibition Hall, European Capital of Culture, Plovdiv, Bulgaria
11 October 2019 - 8 December 2019
Museum of Contemporary Art, Belgrade, Serbia
25 January 2019 - 24 March 2019
Paço Imperial, Rio de Janeiro, Brazil
16 September 2017 - 19 November 2017
Instituto Cultural Cabañas, Guadalajara, Mexico
12 August 2016 - 12 Februar 2017
Museum of Art Ein Harod, Ein Harod, Israel
10 Oct 2015 – 13 Feb 2016
Busan Museum of Art, Busan, South Korea
30 April 2015 – 12 July 2015
Krasnoyarsk Museum Center, Krasnoyarsk, Russia
16 October 2014 – 18 January 2015
Moscow Museum of Modern Art, Moscow, Russia
23 April 2014 – 7 September 2014
ZKM, Museum für Neue Kunst, Karlsruhe, Germany
26 October 2013 – 2 March 2014

Curators of the Exhibtion: Matthias Flügge, Matthias Winzen
Artists: Gerhard Altenbourg, Dieter Appelt, Willi Baumeister, Thomas Bayrle, Marc Brandenburg, Bernd und Hilla Becher, Sibylle Bergemann, Joseph Beuys, Anna und Bernhard Blume, Christian Borchert, Manfred Butzmann, Carlfriedrich Claus, Chargesheimer, Hanne Darboven, Achim Duchow, Hartwig Ebersbach, Hans-Peter Feldmann, Arno Fischer, Thomas Florschuetz, Günther Förg, Katharina Fritsch, Günter Fruhtrunk, Else (Twin) Gabriel, Rupprecht Geiger, André Gelpke, Isa Genzken, Jochen Gerz, Walter Giers, Hermann Glöckner, Karl Otto Götz, Gotthard Graubner, HAP Grieshaber, Asta Gröting, Andreas Gursky, Georg Herold, Katharina Hinsberg, Hannah Höch, Matthias Hoch, Candida Höfer, Martin Honert, Rebecca Horn, Magdalena Jetelová, Dieter Kiessling, Jürgen Klauke, Barbara Klemm, Fritz Klemm, Imi Knoebel, Herlinde Koelbl, Wilmar Koenig, Arthur Køpcke, Norbert Kricke, Mark Lammert, Walter Libuda, Markus Lüpertz, Adolf Luther, Heinz Mack, Ewald Mataré, Wolfgang Mattheuer, Olaf Metzel, Christiane Möbus, Michael Morgner, Reinhard Mucha, Marcel Odenbach, Nam June Paik, Helga Paris, A. R. Penck, Wolfgang Petrick, Otto Piene, Peter Piller, Hermann Pitz, Sigmar Polke, Robert Rehfeldt, Gerhard Richter, Klaus Rinke, Julian Röder, Ulrike Rosenbach, Dieter Roth, Thomas Ruff, Reiner Ruthenbeck, Karin Sander, Jörg Sasse, Michael Schmidt, Bernard Schultze, Gundula Schulze Eldowy, Emil Schumacher, Thomas Schütte, Wiebke Siem, Katharina Sieverding, Klaus Staeck, Otto Steinert, Strawalde, Thomas Struth, Frank Thiel, Fred Thieler, Wolfgang Tillmans, Rosemarie Trockel, Günther Uecker, Max Uhlig, Hans Uhlmann, Jorinde Voigt, Wolf Vostell, Franz Erhard Walther, Corinne Wasmuht, Trak Wendisch, Fritz Winter, Wols, Ulrich Wüst.


Villa Massimo Rom

(…) Der erste Stipendiat aus Leipzig nach der Wiedervereinigung ist Matthias Hoch. Das Stipendium wird ihm 1997 zuerkannt, doch Hoch kann und will den Studien- aufenthalt nicht antreten. Zum einen ist es die anstehende Generalsanierung der Gebäude, die schließlich von 2000 bis 2003 währt. Zum anderen will Hoch nicht akzeptieren, daß Sachsen den zuerkannten einjährigen Studienaufenthalt nur für ein halbes Jahr finanziell unterstützt. Sein Einspruch beim damaligen Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin hat Erfolg. Der »Fall Hoch« wird bei einer Bund-Länder-Konferenz thematisiert. Fortan steht seitens des Bunds eine zwölfmonatige Finanzierung für alle Stipendiaten an. Matthias Hoch: »Für mich war Rom ein Glücksfall. Ohne zu übertreiben, möchte ich sagen, daß ich bis heute davon zehre.« Dabei gilt es für den Fotografen bürokratische Hürden vor Ort zu überwinden. Für seine fotografischen Streifzüge durch Rom, in denen er Architektur, befreit von alltäglichem und folkloristischem Kolorit, als System von Strukturen dokumentiert, braucht er eine Genehmigung. Ein Dreibeinstativ im römischen Boden zu fixieren bedeutet hier stets, archäologischen Grund zu tangieren. Römischen Behörden scheint zudem im Genehmigungsverfahren die zeitliche Dimension fremd, immerhin aber ist man so flexibel, den ursprünglich geforderten Tagessatz von 150 Euro auf 80 Cent zu reduzieren. Die Wartezeit nimmt Hoch als Chance wahr. Er kauft kurzfristig eine Videokamera und wechselt so das Medium. Den fotografischen Arbeitsstau kann er bei späteren Rom-Aufenthalten abarbeiten. Zusammen mit dem Villa-Massimo-Stipendiaten Ingo Schulze entsteht das Buch »Orangen und Engel«. Hier tritt Hochs visuelles Notizbuch in Korrespondenz zu Schulzes literarischem Text, ohne sich dabei auf eine Illustrationsebene zu begeben.
Die römischen Bilder von Matthias Hoch gehen auf Tournee. Der Tournee-Start erfolgt am Lindenau-Museum in Altenburg, es folgen Heilbronn, Aachen und schließlich Rom. Das Rom-Stipendium hat Matthias Hoch zu einer vielbeachteten Ausstellungs-präsenz verholfen. (…)

aus: Hans-Werner Schmidt, Die Villa Massimo in Rom - eine Leipziger Adresse? in: Leipziger Blätter, Heft 74/2019, S. 82-85 → pdf

Using Format